Herausforderungen & Lösungen

Warum?

Herausforderungen

Stadt und Land werden oftmals als Gegensatz gesehen. Doch vielfach geht es bei derFlächenplanung und der Entwicklung von Infrastrukturen nur gemeinsam.

Diskutiert werden immer wieder die Themenfelder Siedlungsentwicklung und Freiflächensicherung, indirekte Veränderungen von Standortqualitäten durch den Breitbandausbau und die umfassenden Digitalisierungsbemühungen, aber auch die mögliche Vernetzung von Energieproduktion und Energieverbrauch.

Was?

Zielsetzung

Gemeinsam erarbeiten Partner aus Wissenschaft und Praxis in den nächsten fünf Jahren Lösungen, um Konflikte zwischen Stadt, Umland und ländlichen Räumen abzubauen und neue Wege für den Interessensausgleich zu etablieren. Im Zentrum stehen dabei die unterschiedlichen Nutzungsansprüche an Land, Infrastrukturen und Energie.

Mit dem Verbundprojekt werden zwei zentrale Fragen beantwortet:

  • Wie entstehen regionale Nutzungskonflikte um Land?
  • Wie lassen sich gerechte und umsetzbare Lösungen für diese Nutzungskonflikte finden?

Für wen?

Zielgruppe

Das Projekt richtet sich gezielt an die Kommunal- und Regionalpolitik, die Landes- und Bundespolitik, Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen.

Wie?

Lösungsansatz

Das Projekt nutzt dabei einen Ansatz, der Wissenschaft und Praxis von Beginn an zusammenführt. Durch transdisziplinäre Zusammenarbeit werden möglichst frühzeitig die verschiedenen Akteure und ihre Perspektiven in die Entwicklung und Erprobung von Lösungen für Landnutzungskonflikte einbezogen.

Wichtige Schritte sind:

  • Analyse des Stadt-Land-Austausches sowie der regionalen Zusammenarbeit
  • Entwicklung eines regionalen Praxis-Wissenschaft-Dialogs zu landnutzungsbezogenen Stadt-Land-Verflechtungen
  • Weiterentwicklung regionaler Verflechtungsmodelle und Gerechtigkeitskonzepte
  • Erarbeitung neuer Formen von Land Governance im Kontext von Stadt-Land-Verflechtungen
  • Entwicklung, Implementation und Transfer von regionalen Lösungsansätzen

Wo?

Untersuchungsregion

In der ersten Phase wird für die konkrete transdisziplinäre Arbeit die Region Schwerin (Stadt mit den angrenzenden Landkreisen Nordwestmecklenburg und Ludwigslust-Parchim) als Stadt-Land-Querschnitt gewählt.

Karte mit Landkreisen Schwerin
Quelle: Amt für Raumordnung und Landesplanung Westmecklenburg, Stand: 04.10.2018

In der zweiten Phase werden die Prozesse und Ergebnisse auf weitere Regionen in Deutschland mit Städten gleicher Größe übertragen.