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Regionale Bustour von ReGerecht im Stadt-Umland-Raum Schwerin am 19.06.2023

Mit den BürgermeisterInnen und weiteren Akteuren des Stadt-Umland-Raums Schwerin ging es „On the road“ mit dem Bus am 19.06.2023. Die gemeinsame Bustour durch Stadt und Umland steht für einen gelungenen Erfahrungsaustausch zu Vorhaben und umgesetzter Infrastruktur der regenerativen Energieversorgung sowie weiteren gemeindlichen Entwicklungsthemen. Im anschließenden Stadt-Umland-Raum Dialog haben sich die Akteure auf die Umsetzung der verschiedenen Kooperationsthemen über das Projekt ReGerecht hinaus (nach dem Ende des Projekts ReGerecht) verständigt. Ein voller Erfolg für alle Beteiligten.

BürgermeisterInnen und weitere Akteure des Schweriner Stadt-Umland-Raums „on the road“. (c) AfRL WM

Projekt ReGerecht stellt Ergebnisse auf Stadt-Land-Plus Statuskonferenz 2023 vor

Am 12. und 13. Juni 2023 trafen sich die Projekte der BMBF-Fördermaßnahme Stadt-Land-Plus zu Austausch, Vernetzung und Ergebnispräsentation in Bamberg. Zum letzten Mal waren auch Mitarbeitende aus ReGerecht vertreten, denn das Projekt endet im laufenden Jahr. So stand die Präsentation der Projektergebnisse im Vordergrund. In einem kurzen Pitch stellte Projektleiter apl.-Prof. Dr. Thomas Weith (ZALF) dem Plenum zentrale Ergebnisse des Projekts vor. Vertieft dargestellt und diskutiert wurden diese dann während der Themeninsel „Umsetzungsstarke Governancestrukturen ausbilden“. Ellen Wahls (Amt für Raumordnung und Landesplanung Westmecklenburg) erläuterte während der Plenumsdiskussion zu „Rechtlichen Hürden für nachhaltige Stadt-Land-Beziehungen“, wie interkommunale Vorgehensweisen besser unterstützt werden können. Auf der die Konferenz begleitenden Posterausstellung wurden weitere Projektergebnisse, unter anderem zu Digitalisierung (Sabine Barthold), Kooperation im Stadt-Umland-Raum (Ellen Wahls) und Landnutzungskonflikten (Meike Fienitz), vorgestellt. Die verschiedenen Programmpunkte der Veranstaltung – von Keynote-Vortrag über Unterhausdiskussion bis hin zu Exkursionen in und um Bamberg – boten darüber hinaus vielfältige weitere Einblicke und Gelegenheit zu intensivem Austausch. Mit guten Gesprächen und neuen Ideen im Gepäck ging es nach zwei prall gefüllten Tagen wieder nach Hause.

Die SLP-Statuskonferenz 2023 fand im malerischen Bamberg statt. (c) Meike Fienitz

Klimaanpassung in der Regionalplanung: Artikel in der Zeitschrift für Umweltrecht

In der neu erschienenen Publikation „Klimaanpassung in der Regionalplanung: Auf dem Weg zum Klimaanpassungsgesetz“ beschäftigt sich Prof. Wolfgang Köck (UFZ) mit den rechtlichen Grundlagen der Klimaanpassung in der Regionalplanung sowie dem geplanten Klimaanpassungsgesetz des Bundes. In den Aufsatz sind dabei auch Erkenntnisse aus dem ReGerecht-Projekt eingeflossen; er ist in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift für Umweltrecht (2023) zu finden.

Neue Publikation: Taking Stock of Land Use Conflict Research

Die Literatur zu Landnutzungskonflikten ist gerade in den letzten Jahren rasant angewachsen und es wird zunehmend schwieriger, einen Überblick über das komplexe Forschungsfeld zu behalten. Welche Themen sind schon gut erforscht? Wo gibt es noch Forschungslücken? Im Fachartikel „Taking Stock of Land Use Conflict Research“, erschienen in Society & Natural Resources, gibt Meike Fienitz (ZALF) einen Überblick über das Forschungsfeld und diskutiert verschiedene konzeptionelle Zugänge zum Thema. Der Datensatz zum Artikel ist separat abrufbar und listet mehr als 300 Publikationen zu Landnutzungskonflikten, die nach Themen sortiert und filterbar sind.

Zum Artikel: https://doi.org/10.1080/08941920.2023.2199380

Zum Datensatz: https://doi.org/10.5281/zenodo.7389768

Stadt-Umlandraum-Dialog fortgesetzt: Stadt Schwerin und Umlandgemeinden unterzeichnen Rahmenplan bis 2030

Nach intensiven Gesprächen unter Moderation des ReGerecht-Projektpartners Amt für Raumordnung und Landesplanung Westmecklenburg wurde am 10. Januar 2023 der „Integrierte Rahmenplan 2030“ vom Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Schwerin sowie den Bürgermeistern der Umlandgemeinden unterzeichnet. Über die feierliche Veranstaltung berichten mehrere lokale Medien sowie die Stadt Schwerin und die Gemeinde Pinnow unter folgenden Links:

TV Schwerin: https://www.youtube.com/watch?v=s4vGinfx-Tk

SVZ: https://www.svz.de/lokales/schwerin/artikel/schwerin-arbeitet-mit-umlandgemeinden-kuenftig-staerker-zusammen-43913379

Pressestelle Stadt Schwerin: https://www.schwerin.de/news/rahmenplan-2030/

Gemeinde Pinnow: http://www.gemeinde-pinnow.de/2023/01/11/fortfuehrung-der-guten-zusammenarbeit-zwischen-stadt-schwerin-und-umlandgemeinden/

Gestaltung von „Stadt-Umland-Räumen“ in Mecklenburg Vorpommern: Projektworkshop ReGerecht mit der Landes- und Regionalplanung

Wie soll zukünftig die Entwicklung der Stadt-Umland-Räume in Mecklenburg-Vorpommern durch die räumliche Planung gesteuert werden? Antworten hierauf suchten am 14. Dezember in Schwerin die Ämter für Raumordnung und Landesplanung (AfRL) der verschiedenen Regionen in Mecklenburg Vorpommern, die Landesplanung MV als auch die Projektpartner des BMBF-geförderten ReGerecht-Projektes. Impulsvorträge von Frau Petra Schmidt-Kaden (Stv. Abteilungsleiterin und Referatsleiterin Grundsatzangelegenheiten der Raumordnung, der Landes- und Regionalplanung MV), Vertreterinnen der Ämter als auch für das ReGerecht-Projekt apl. Prof. Dr.-Ing. Thomas Weith (ZALF) und Prof Dr. Köck (UFZ) beleuchteten mit Beiträgen unterschiedliche Lösungsansätze. In der anschließenden Diskussion wurden diese zusammengeführt und können als Grundlage für die Weiterentwicklung des sich in der Überarbeitung befindlichen Landesraumentwicklungsprogrammes dienen.

Die Veranstaltung zeigte zugleich, wie transdisziplinäre Projekte neues Wissen  für die Lösung praktischer Probleme generieren und einen Beitrag zur Umsetzung leisten können. Die Fortsetzung der Veranstaltung wird aktuell geprüft.

ReGerecht Workshop: Austausch zur Wohnbauentwicklung zwischen den Regionen Cottbus und Schwerin

Im Rahmen eines ReGerecht Workshops mit der Region Cottbus zum Thema „Steuerungsinstrumente in der regionalen Wohnbauentwicklung“ am 15. Dezember 2022 haben VertreterInnen des Bereichs Stadtentwicklung Cottbus sowie Mitwirkende des ReGerecht-Projekts mögliche Ansätze interkommunaler Kooperation und Zusammenarbeit mit der Regionalplanung diskutiert. Die Anwesenden aus Cottbus stellten dabei aktuelle Entwicklungen und Handlungsbedarfe im Bereich der Wohnbauentwicklung in der von Strukturwandel und Suburbanisierung geprägten Stadt vor. Ausgehend von den Aktivitäten und Erfahrungen des Amtes für Raumordnung und Landesplanung Westmecklenburg kam es anschließend zu einem intensiven Austausch zu Steuerungsansätzen, die im Stadt-Umland-Raum Schwerin und weiteren SLP-Vorhaben angewendet werden.

Austausch mit China fortgesetzt: Hybride Konferenz stellt den Menschen in den Mittelpunkt der stadtregionalen und städtebaulichen Entwicklung

Nanjing. (c) Weith / ZALF

Wie soll die Zukunft von Städten und Regionen aussehen? Was gilt es hierbei besonders zu beachten? Diese Fragen standen im Mittelpunkt einer hybrid organisierten Konferenz mit rund 80 Beteiligten am 26. und 27. November 2022. Realisiert wurde die Veranstaltung von der Southeast University in Nanjing. Als eine Online-Keynote eingeladen war dazu auch apl. Prof. Dr.-Ing. Thomas Weith zusammen mit Meike Fienitz vom ZALF (Arbeitsgruppe Co-Design von Wandel und Innovation) zum Thema „Analyse und Lösung urban-ruraler Landnutzungskonflikte mit Beispielen aus Deutschland und Indonesien“. Vorgestellt wurden von ihnen unterschiedliche Ansätze zur Analyse und Lösung von Landnutzungskonflikten. Die Tagung bot renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit, sich über aktuelle Entwicklungen und Planungen in der Stadt- und Regionalentwicklung auszutauschen. 

Begleitet wurde der Vortragszyklus von lebhaften Diskussionen nach den Vorträgen zu den sieben Sessions. Die Zusammenarbeit mit den chinesischen Kollegen basiert auf einem langjährigen Austausch und soll auch in Zukunft – wenn möglich vor Ort – fortgesetzt werden.

ReGerecht Beitrag bei Stadt-Land-plus Workshop zu stadtregionalen Entwicklungsprozessen

Mit einer Online-Workshop-Reihe bietet die BMBF-Fördermaßnahme Stadt-Land-plus derzeit Einblicke in die Ergebnisse der geförderten Projekte. Beim ersten Workshop der Reihe am 8. November 2022 mit dem Titel „Stadtregional steuern! Mit stadtregionalen Entwicklungsprozessen Interessensausgleiche erzielen“ war auch das ReGerecht-Projekt mit einem Beitrag aktiv beteiligt. Projektleiter apl.-Prof. Dr. Thomas Weith (ZALF) stellte in seinem Videobeitrag „Regionale Gerechtigkeit: Konzeptionierung und Schritte zur Umsetzung“ Erkenntnisse aus dem Projekt vor. Wer den Workshop verpasst hat, kann das Video hier ansehen:

Diskussion um Gerechtigkeit mit dem Staatssekretär: Netzwerk Stadt-Land Sachsen-Anhalt lud ein zum Sommerfest-Vortrag

(c) Thomas Weith / ZALF

Rund siebzig Teilnehmende aus ganz Sachsen-Anhalt folgten am 19.10.22 der Einladung des Netzwerkes Stadt-Land in Sachsen-Anhalt zur Sommerakademie im Dorfgemeinschaftshaus in Schleberoda (Freyburg/Unstrut). Als Keynote eingeladen war dazu apl. Prof. Dr.-Ing. Thomas Weith vom ZALF (Arbeitsgruppe Co-Design von Wandel und Innovation) zum Thema „Regionale Gerechtigkeit – Ergebnisse aus dem BMBF-ReGerecht-Projekt“. Nach den einführenden Worten des früheren Vorsitzenden des Bundesverbandes der gemeinnützigen Landgesellschaften Dr. Boß und den Grußworten des Sachsen-Anhaltinischen Landwirtschaftsministers Sven Schulze konnte Professor Weith aufzeigen, welcher Mehrwert sich durch einen gerechten Stadt-Land-Ausgleich für die Menschen und ihre Entwicklungsoptionen ergeben kann. In der anschließenden Podiumsdiskussion mit dem Staatssekretär aus dem Landwirtschaftministerium Sachsen-Anhalt Gert Zender sowie Bürgermeistern und Amtsleitern wurde insbesondere die Notwendigkeit der frühzeitigen Einbeziehung unterschiedlicher Akteursgruppen in flächenbezogene Abstimmungsprozesse zwischen Stadt und Land, z.B. bei Gewerbegebietsausweisungen, deutlich. Die Veranstaltung zeigte wieder einmal: die Themen raum- und landschaftsbezogene Gerechtigkeit sowie Stadt-Landverflechtungen sind hochaktuell – und sollten immer wieder regional und lokal neu diskutiert werden.